Schmuddeliger Winter, schöner Winter, könnten wir uns doch entscheiden! Volle Stadt, Wintersale, Bärenfang, schön ist's, oder auch nicht, let it snow, let it snow, let it snow.
Wird mir alles zu viel. Jedes Jahr das Gleiche... Und dann diese Heuchler: Fest der Liebe. Fest der fehlenden Löhne, Fest der geraubten Provisionen, Fest der Mehrarbeit! Und was erkauft man sich damit? Die Gunst des Chefs, die Garantie auf überwiegend pünktlichen Hungerlohn, Tablets, Jacken, Reisen, das Beisammensein in der Familie, der Gruppe, dem Rudel und selbstverständlich jede Menge Erinnerungen. Vergessliche, sowie unvergessliche Augenblicke und Momente. Ein nicht all zu dummer Mensch hat, glaube ich, einmal gesagt "Weihnachten feier ich mit meiner Familie und dann erst mit den Verwandten". Manchmal hat man aber nicht immer die Wahl, Gemütlichkeit und Entschleunigung hin oder her.
Und schon sitzt der monumentale Gedanke 'lieber jetzt zusammen mit Allen, solange sie leben' - man wird melancholisch und versucht alles Schlechte und mit ihnen Verlebte zu verdrängen. Ist nicht immer einfach. Und schon stürtzt'e Dich in Unkosten und nimmst Dir frei, um nicht schon wieder vom Geist der heiligen Weihnachten gefickt zu werden.
Nur zu Neujahr klingt der Dispo nach, wie das Piepen während eines finanziellen Katers, den man nicht los wird und der ewige Kreislauf beginnt von vorn! Circle of life - wie berauschend und motivierend doch Aussichten auf die Zukunft sein können...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen