Sonntag, 14. Dezember 2014

Der Abgrund des Festes aller Feste

Schlecht gelaunt? Ich bin doch nicht schlecht gelaunt! Seit Tagen triller ich mir nur ein, das Weihnachten kommt und mit welchen Konsequenzen ich zu rechnen habe, während Weihnachtsgebäck und Kerzenschein wie zwei beharrliche Lügner mit ihren Werten daher kommen und mich ständig versuchen zu überreden, dass das Fest der Liebe bevorsteht und ich mich anzupassen habe. "Oh ja, Sir! Ich liebe Weihnachten! Schönen Tag Ihnen, alles Gute und frohe Feiertage!" Kotz!!!

Schmuddeliger Winter, schöner Winter, könnten wir uns doch entscheiden! Volle Stadt, Wintersale, Bärenfang, schön ist's, oder auch nicht, let it snow, let it snow, let it snow.

Wird mir alles zu viel. Jedes Jahr das Gleiche... Und dann diese Heuchler: Fest der Liebe. Fest der fehlenden Löhne, Fest der geraubten Provisionen, Fest der Mehrarbeit! Und was erkauft man sich damit? Die Gunst des Chefs, die Garantie auf überwiegend pünktlichen Hungerlohn, Tablets, Jacken, Reisen, das Beisammensein in der Familie, der Gruppe, dem Rudel und selbstverständlich jede Menge Erinnerungen. Vergessliche, sowie unvergessliche Augenblicke und Momente. Ein nicht all zu dummer Mensch hat, glaube ich, einmal gesagt "Weihnachten feier ich mit meiner Familie und dann erst mit den Verwandten". Manchmal hat man aber nicht immer die Wahl, Gemütlichkeit und Entschleunigung hin oder her.

Und schon sitzt der monumentale Gedanke 'lieber jetzt zusammen mit Allen, solange sie leben' - man wird melancholisch und versucht alles Schlechte und mit ihnen Verlebte zu verdrängen. Ist nicht immer einfach. Und schon stürtzt'e Dich in Unkosten und nimmst Dir frei, um nicht schon wieder vom Geist der heiligen Weihnachten gefickt zu werden.

Nur zu Neujahr klingt der Dispo nach, wie das Piepen während eines finanziellen Katers, den man nicht los wird und der ewige Kreislauf beginnt von vorn! Circle of life - wie berauschend und motivierend doch Aussichten auf die Zukunft sein können...


Montag, 1. Dezember 2014

Bölsen Paranormal

Liebe Gäste,
im Reisebus an Bord der ADS 878. Ich begrüße Sie recht Herzlich an Bord des Reisebusses mit 14 Liegeplätzen für 8 Personen und freue mich auf die Nachtfahrt von der weißen Rose auf die Bundesautobahn 888 nach Hamburg.
Die äußere Reise-Temperatur des Reisebusses beträgt -840 Grad Lufthöhe. Mit den hinteren Personal machen sie sich vertraut durch die anliegenden Begrenzer. Die führenden 479 Stewardess helfen Ihnen weiter, wenn's wieder heißt "Sind wir unterwegs in Bonnerweg!".
Zwei Leute sind an Bord die uns noch nicht bekannt wurden. Es waren einmal Sebastian Enwigemann und sein Bruder Bolzheimer Karsten-Eggert, der Vier Tage in Karantaine gelebt hat. Wir haben sie mit an Bord genommen, weil das Schiff sonst überfüllt gewesen wäre wenn wir es nicht gemacht hätten.
Des weiteren wünsche ich eine angenehme Reise. Wir haben erfrischende Erfrischungen und Kleinigkeiten für Sie zurechtgelegt, auf einem Tablet drapiert, das von Bedienungen gebracht wird . Sie können sich soviel nehmen wie sie wollen, es ist für alle an Bord. Des weiteren freue ich mich wenn sie des weiteren Ihre Wünsche mitteilen. Ich bin Borzhaft Noraknacken der Kapitän der Finnischen Maschine.
In Hamburg steht Ihnen ausführlich Panomal zur Verfügung, damit sie die eingelieferten Gepäckstücke wiederbekommen am Eingang . Ich verabschiede mich diesmal vom Ehepaar Holsfang-Holzeins 244 nach Hasfold und wunsche eine gute Reise .